Lizenzen

Kurzform

Nimm Dir, was Du gebrauchen kannst. Tu damit, was immer Du möchtest. Werde unverschämt reich damit. 🙂 Eine Quellenangabe und eine Namensnennung (s.u.) wären nett.

Offiziell stehen alle Texte (Artikel, Seiten) und selbst erstellten Medien (Abbildungen, Fotos, Videos, etc.) auf dieser Webseite unter einer CC-by-Lizenz. Den gesamten Lizenztext findest Du hier.

Code-Schnipsel (HTML, CSS, JavaScript, etc.) stehen unter einer CC-0-Lizenz. Den Langtext gibt es hier.

In speziellen Fällen können hiervon Ausnahmen bestehen; bei Dateiverbünden (z.B. Designs und Themes: GPL-Lizenz) oder speziellen Dateitypen (z.B. Fonts: OFL-, Apache- oder andere Lizenzen). Dafür bitte die entsprechenden Angaben beachten.

Langform

Das standardmäßig und automatisch greifende deutsche Urheberrecht steht häufig einer Weiternutzung von Inhalten und Werken durch andere Personen als die Werkschaffenden (im Sinne eines "Alle Rechte vorbehalten") entgegen, sofern diese nicht über die Schrankenbestimmungen des Urheberrechtsgesetzes (u.a. § 44a ff. und § 60a bis §60h UrhG) geregelt ist. Aber: Allen Urheber/-innen von Inhalten jeglicher Art steht es normalerweise frei, selbst erstellte Inhalte weniger restriktiv zur Weiternutzung zu lizenzieren. Und ich habe mich entschieden, alle selbst erstellten Inhalte als "Freie Werke" zu veröffentlichen.

Creative Commons?

Creative Commons ist eine gemeinnützige Organisation, die über ein "Baukastenprinzip" standardisierte Lizenzverträge anbietet, mit denen Werkschaffende anderen Personen pauschale Nutzungsrechte bzgl. Nutzung, Veränderung und Veröffentlichung einräumen können. Die Module by (Attribution, dt.: Namensnennung), nc (non-commercial, dt.: nicht-kommerzielle Nutzung), nd (no derivates, dt.: keine Bearbeitung), und sa (share-alike, dt.: Weitergabe unter gleichen Bedingungen) können je nach Wunsch miteinander kombiniert werden. Mehr Informationen findest Du u.a. in dem Wikipedia-Artikel zu CC.

Gerade im Medien-, Kreativ- und (vor allem?) im Bildungsbereich ist es ärgerlich, wenn Medienproduktion und Materialerstellung daran scheitern, dass eine Abbildung, ein Musikstück oder ein Text z.B. zu Illustrationszwecken, zur Verdeutlichung von Unterrichtsinhalten oder zur Videovertonung nicht genutzt werden darf. Um die Bewegung freier Lizenzen zu unterstützen, stehen alle selbst erstellten Inhalte unter der "Creative Commons - Namensnennung"-Lizenz (CC-by 4.0 DE).

Alle Inhalte auf den Seiten und Unterseiten der Webpräsenz medienmarmela.de sind selbst erstellt - oder Inhalte, die eventuell urheberrechtlich geschützt sind, aber von mir via Urheberrechtsschranke oder Lizenz benutzt werden dürfen. Wenn ich selber Material verwenden möchte, dessen Lizenz im Widerspruch zu meiner gewählten CC-Lizenz oder der Absicht, mein Werk als "Freies Werk" zu veröffentlichen, steht, versuche ich, die Inhalte entsprechend zu lizenzieren, meine Lizenz anzupassen ("so frei es die restriktivste Lizenz eines seiner Bestandteile erlaubt") oder auf den entsprechenden Bestandteil zu verzichten.

Die Lizenzierung unter CC-by enthebt Dich nicht von Deiner Pflicht, vor Verwendung meiner Inhalte sorgfältig zu prüfen, ob das Werk und/oder seine Teile in Deinem Einsatzzusammenhang ebenso verwendet werden darf/dürfen.

Free Cultural Works?

Der Verzicht auf die (mehr oder weniger) gängigen sa- und nc-Bausteine des Creative Commons-Baukastens ist unter anderem der über die CC-Lizenz hinausgehenden Kennzeichnung als "Free Cultural Work" (Wikipedia: Freie Inhalte) geschuldet. Free Cultural Works sind Werke, deren kostenlose Nutzung, Weiterverbreitung (auch kommerziell, ≠ nc) und Weiterverarbeitung (≠ nd) explizit erlaubt sind.

Warum erlaube ich die Veränderung und die kommerzielle Nutzung? Das bei erster Überlegung auftretende Unwohlsein ist häufig instinktiv: Die Überlegung "Meine Inhalte, meine Zeit, mein Engagement - und andere Leute verdienen Geld damit?" ist wohl ein natürlicher Reflex. 🙂 Ich führen dagegen andere Überlegungen ins Feld: Eine Weiterbearbeitung - und eine kommerzielle Weiterverbreitung dieser Bearbeitung - eines von mir erstellten Werkes hat meist ein "neues" Werk zum Ergebnis. Wenn es das gleiche bliebe, würde niemand dafür Geld bezahlen, das Ursprungswerk ist ja bereits unter der CC-by-Lizenz kostenfrei verfügbar und über den by-Baustein an mich als Urheber gebunden.

Warum bestehe ich nicht auf der Weiterverbreitung unter gleichen Bedingungen? Der oft angewandte sa-Baustein (Weitergabe unter gleichen Bedingungen) engt zwar die kommerzielle Verwertung weiter ein und kann darüber hinaus gewährleisten, dass auch Derivate meiner freien Inhalte frei bleiben (vgl. Übertragung von Freiheiten). Allerdings würde ich damit die Verwendung in Zusammenhängen verhindern, die - aus welchen Gründen auch immer - keine freie Lizenzierung zulassen. Das wäre schade.

freedomdefined.org oder creativecommons.org/freeworks bieten gute Übersichten über Free (Cultural) Works im Allgemeinen.

Open Educational Resources?

Open Educational Resources (Wikipedia: OER) ist der Oberbegriff speziell für Lehrmaterialien, die unter einer Freien Lizenz veröffentlicht werden. Der freie Zugang zu Bildung bzw. einem global aggregierten Wissensbestand für alle Menschen weltweit ist eventuell ein Ideal, welches Du als naiv abtust. Schade 🙁

OER geht auf eine Initiative der UNESCO zurück, welche damit die "Förderung von Bildung für alle Menschen weltweit" sowie "das Potenzial, Bildungsqualität zu verbessern sowie Dialog, Verbreitung von Wissen und Capacity Building zu fördern" verbindet. (vgl. https://www.unesco.de/bildung/open-educational-resources, Stand: 19.07.2018, 13:00 Uhr).

Via OER können meine Inhalte in einem nächsten Schritt gerne in andere Sprachen übersetzt, auf Lernplattformen, Blogs oder andere Plattformen transferiert oder in anderer Form am anderen Ende der Welt dazu dienen, die (geändert) aufbereiteten Inhalte anderen Menschen nahe zu bringen. Denn zu oft habe ich durch eine Internetrecherche Buchauszüge, Foliensammlungen, Übungsaufgaben, Abbildungen, Vortragsvideos oder andere Materialien, ganze Seitenstrukturen oder Online-Kurse entdeckt, die ich gerne in Teilen genutzt hätte - wenn denn da nicht der Schutz der Werkschaffenden wäre, der die Verwendung schwierig bis unmöglich (oder zumindest illegal) macht.

Andererseits freue ich mich über die immer weiter wachsende Menge an freien Inhalten und offen lizenzierten Werken, die mir täglich begegnen und meine Arbeit oft enorm erleichtern. Ich hoffe, durch meine Werke ebenfalls einen Beitrag zu den Zielen von OER leisten zu können. Weitere Infos findest Du z.B. auf e-teaching.org: OER.

Nutzung meiner Webseiteninhalte

Die oben genannten eingeräumten Lizenzen und mit meinen Werken verknüpften Freiheiten erlauben Dir grundsätzlich, die Inhalte zu kopieren und (unabhängig von Medium und Format) zu verteilen, sowie die Inhalte zu ändern ("remixen", transformieren, erweitern), solange Du

  • den Quellenhinweis und die Namensnennung in Form von "Quelle, Urheber, Lizenz" vornimmst, und
  • die Quelle, den Urheber und die Lizenz (soweit technisch machbar) verlinkst.

Eine hiervon abweichende Kennzeichnung ist nur in Ausnahmefällen und nach Absprache erlaubt. Eine lizenzkonforme Kennzeichnung könnte z.B. auf HTML-basierten Seiten oder in Textdokumenten so aussehen:

Jegliche anders geartete Nutzung (z.B. Verwendung von Teilen oder ganzen Werken ohne eine entsprechende Kennzeichnung) ist nur nach Absprache erlaubt. Darüber hinaus wäre eine Info wünschenswert, dass mein Werk genutzt wird. Diese ist natürlich nicht verpflichtend, sondern befriedigt nur meine Neugier. 🙂

Bearbeitung meiner Webseiteninhalte

Die Philosophie freier Inhalte (vgl. http://freedomdefined.org/Definition/De) verlangt die Erhältlichkeit des Quellmaterials, die Verwendung eines freien Formates sowie das Fehlen jeglicher technischer Beschränkungen. Diese Auflagen versuche ich zu erfüllen: Das Quellmaterial ist zumeist HTML, Grafik, oder Webseitenbestandteil, welches aus dem Internetbrowser herunterladbar, anzeigbar oder weiterverwertbar ist. Natürlich ist mir klar, dass nicht alle Inhalte in "freien Formaten" vorliegen. Die tlw. proprietären Dateiformate widersprechen der Forderung nach freien Formaten. Ich stelle aber Quellmaterial auf Anfrage gerne in gängigen "freien Formaten" (Audio: FLAC, Video: Ogg, Office: OpenDocument, Webseiten: HTML, Grafik: PNG, auf Wunsch: weitere. Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Offenes_Format) zur Verfügung. Einfach fragen: lizenzen@medienmarmela.de.

Ausnahmen

Ausnahmen gelten bei als OER oder FCW gekennzeichneten bzw. unter CC lizenzierten Inhalten oder Materialien vor allem für folgende Fälle und Bestandteile:

  • Benutzendenbeiträge, wie sie vor allem in Form von Kommentaren vorliegen, sind nicht Bestandteil meines Werkes und/oder Deiner Nutzungslizenz an meinen Inhalten, auch wenn diese Benutzendenbeiträge wie Werkbestandteile wirken.
  • Logdaten oder weitere Datenbankinhalte könnten technisch ebenfalls als Bestandteil des Werkes interpretiert werden, gehören allerdings nicht zum Werk im Sinne der Dir übertragen Nutzungslizenz.
  • Alle eingebetteten Inhalte, die via API von einer fremden Webpräsenz eingebettet werden, unterliegen meistens den AGB, Lizenz- und/oder Nutzungsbedingungen der fremden Webpräsenz, z.B. Embeds von YouTube-Videos, Tweets oder Instagram-Posts. Die Nutzungslizenz innerhalb meiner Werke kann aber zumeist auf die Kopien meiner Werke (sprich: Deinen Nutzungszusammenhang) übertragen werden. Trotzdem bist Du nicht von der Auflage befreit, eingebettete Inhalte auf die Legalität der Nutzung innerhalb Deines Derivates meines Werkes zu überprüfen.

Fragen?

Sprechenden Menschen kann geholfen werden: Schreibe einfach eine E-Mail an lizenzen@medienmarmela.de 🙂